FIRMENGRÜNDUNG IN DER SCHWEIZ

Die Schweiz ist für ihre atemberaubenden Landschaften, ihre Präzisionstechnik und ihre robuste Wirtschaft bekannt und ein verlockendes Zentrum für Unternehmer, die ihre Geschäftsvorhaben in einem äußerst wettbewerbsintensiven und dennoch lohnenden Umfeld ansiedeln möchten. Die Schweiz liegt im Herzen Europas und bietet eine einzigartige Mischung aus Stabilität, Innovation und einer beispiellosen Geschäftsinfrastruktur. Dieser umfassende Leitfaden soll die wesentlichen Schritte und Erkenntnisse erläutern, die für die Gründung eines Unternehmens in diesem wohlhabenden und wirtschaftsfreundlichen Land erforderlich sind.

Bevor Sie sich mit den Feinheiten einer Unternehmensgründung in der Schweiz befassen, ist es wichtig, die facettenreiche Geschäftslandschaft zu verstehen. Die Schweiz verfügt über eine vielfältige Wirtschaft mit starken Sektoren in den Bereichen Finanzen, Pharmazie, Biotechnologie, Feinmechanik und Tourismus. Gründliche Marktforschung, das Verständnis des lokalen Verbraucherverhaltens und die Bewertung der Konkurrenz legen den Grundstein für ein erfolgreiches Unternehmen.

Unternehmer in der Schweiz können sich für verschiedene Unternehmensformen entscheiden, beispielsweise Einzelunternehmen, Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH/Sàrl), Aktiengesellschaft (AG/SA) oder Zweigniederlassung. Jede Form hat ihre eigenen rechtlichen, steuerlichen und haftungsrechtlichen Auswirkungen. Die Beratung durch Rechtsexperten oder Unternehmensberater ist entscheidend, um die für Ihre Geschäftsziele am besten geeignete Form zu finden. Wir empfehlen Ihnen dringend, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH/Sàrl) zu gründen, um sich Vorteile zu verschaffen und abzusichern.

Die Registrierung eines Unternehmens in der Schweiz umfasst mehrere wichtige Schritte. Dazu gehören:

  1. Erwerb einer Gewerbeerlaubnis
  2. Den Unternehmenszweck definieren
  3. Ausarbeitung der Gesellschaftssatzung
  4. Eintragung im Handelsregister.

Für einen reibungslosen Betriebsablauf ist die Einhaltung steuerrechtlicher Vorschriften, der Sozialversicherungsbeiträge sowie des Arbeitsrechts unabdingbar.

PAKET “FIRMENGRÜNDUNG IN DER SCHWEIZ”

4.500 EUR
PAKET “FIRMENGRÜNDUNG IN DER SCHWEIZ” BEINHALTET:
  • Gründungsdienstleistung
  • Vorbereitung einer Vollmacht
  • Überprüfung des Firmennamens
  • Registrierung einer juristischen Person
  • Gründungsurkunde
  • Satzung & Gesellschaftsvertrag
  • Staatsgebühren für die Gründung
  • Rechtsberatung zur Firmengründung

Geschäfte in der Schweiz eröffnen

Vorteile bei der Gründung eines Unternehmens in der Schweiz

Ansehen der Gerichtsbarkeit und weltweite Anerkennung

Breites Spektrum des Bankensektors

Günstiges Steuersystem für Unternehmen

VORTEILE EINER FIRMENGRÜNDUNG IN DER SCHWEIZ

Schweiz

Die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz bietet unzählige Vorteile, die Unternehmen aus aller Welt anziehen. Die Schweiz ist für ihre Stabilität bekannt und bietet ein robustes und gut etabliertes Rechtssystem, das ein sicheres Umfeld für Geschäftstätigkeiten fördert. Das Land verfügt über eine hochqualifizierte und mehrsprachige Belegschaft, was effiziente Geschäftsbeziehungen und globale Konnektivität ermöglicht. Das günstige Steuersystem der Schweiz, das moderate Körperschaftssteuersätze und verschiedene Steueranreize umfasst, ist ein großer Anziehungspunkt für Unternehmen, die ihre Steuern optimieren und planen möchten. Darüber hinaus tragen die strategische Lage in Mitteleuropa und die außergewöhnliche Infrastruktur zu einer optimierten Logistik und Erreichbarkeit innerhalb Europas bei. Darüber hinaus festigt der Ruf des Landes für politische Stabilität, Vertraulichkeit und eine hohe Lebensqualität die Attraktivität der Schweiz als idealer Knotenpunkt für die internationale Geschäftsexpansion und das Wachstum. Erfolg erfordert jedoch eine sorgfältige Planung, die Einhaltung gesetzlicher Verpflichtungen, ein tiefes Marktverständnis und die Nutzung verfügbarer Ressourcen und Unterstützungssysteme. Wenn Unternehmer diese Schritte sorgfältig durchführen und bei Bedarf fachkundige Beratung suchen, können sie sich auf eine lohnende Reise begeben, um sich im angesehenen und florierenden Wirtschaftsökosystem der Schweiz zu etablieren und zu florieren.

Einige der wichtigsten Faktoren, die für die Wahl der Schweiz als Standort für eine Unternehmensgründung sprechen:

SchweizPolitische und wirtschaftliche Stabilität

Einer der Hauptgründe, warum Unternehmer die Schweiz so anziehen, ist ihre politische und wirtschaftliche Stabilität. Das Land hat seit langem einen Ruf der Neutralität und bietet ein sicheres Umfeld, in dem Unternehmen florieren können. Die stabile Regierung, der solide Regulierungsrahmen und das effiziente Rechtssystem bilden eine solide Grundlage für Geschäftstätigkeiten und schaffen Vertrauen bei Investoren und Unternehmern gleichermaßen.

SchweizStrategische Lage und Zugang zu europäischen Märkten

Im Herzen Europas gelegen, bietet die Schweiz einfachen Zugang zum Markt der Europäischen Union (EU), ohne EU-Mitglied zu sein. Diese strategische Lage ist ein hervorragender Ausgangspunkt für Unternehmen, die den riesigen europäischen Markt erschließen und gleichzeitig von der unabhängigen Handelspolitik und den günstigen Geschäftsbestimmungen der Schweiz profitieren möchten.

SchweizGünstiges Steuerumfeld

Die Schweiz verfügt über ein wettbewerbsfähiges Steuersystem, das Unternehmen aus aller Welt anzieht. Die Körperschaftssteuersätze sind im Vergleich zu vielen anderen europäischen Ländern deutlich niedriger. Darüber hinaus bieten bestimmte Kantone (Regionen) Steuervergünstigungen und Anreize, um Unternehmen anzuziehen, was die Schweiz zu einem attraktiven Standort für Unternehmer macht, die nach Steuervorteilen suchen.

SchweizInnovations- und Forschungsmöglichkeiten

Das Land legt großen Wert auf Innovation und Forschung und bietet Unternehmen in verschiedenen Branchen zahlreiche Möglichkeiten. Die Schweiz ist Heimat erstklassiger Universitäten und Forschungseinrichtungen und bietet ein günstiges Umfeld für technologische Fortschritte und Spitzenforschung. Unternehmer können von der Zusammenarbeit mit diesen Institutionen profitieren und auf einen Pool hochqualifizierter Talente zugreifen.

SchweizHochwertige Infrastruktur und Arbeitskräfte

Die Schweiz ist für ihre außergewöhnliche Infrastruktur bekannt, zu der zuverlässige Transportmöglichkeiten, hochmoderne Telekommunikation und moderne Einrichtungen gehören. Darüber hinaus verfügt das Land über eine hochqualifizierte und mehrsprachige Belegschaft, die für ihre Effizienz, Zuverlässigkeit und starke Arbeitsmoral bekannt ist. Dieser Pool an qualifizierten Arbeitskräften trägt wesentlich zum Erfolg und zur Produktivität der in der Schweiz tätigen Unternehmen bei.

BANKENSEKTOR

Das Schweizer Bankensystem besteht aus einer Mischung inländischer und internationaler Banken, die Unternehmen eine breite Palette von Dienstleistungen anbieten. Der Sektor wird von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) reguliert, die die Einhaltung strenger Regulierungsstandards gewährleistet und Stabilität und Vertrauen innerhalb der Finanzbranche fördert.

Firmenkonten

Schweizer Banken bieten eine Vielzahl von Firmenkontenoptionen an, die auf Unternehmen unterschiedlicher Größe und Branchen zugeschnitten sind. Diese Konten bieten Funktionen wie Unterstützung mehrerer Währungen, Online-Banking, internationale Überweisungen und Zugang zu speziellen Finanzprodukten und -dienstleistungen.

Finanzierungslösungen

Unternehmen in der Schweiz haben Zugang zu einer Vielzahl von Finanzierungsmöglichkeiten, darunter Geschäftskredite, Kreditlinien, Handelsfinanzierungen und maßgeschneiderte Finanzierungslösungen für bestimmte Branchen. Schweizer Banken arbeiten mit Unternehmen zusammen, um maßgeschneiderte Finanzpakete bereitzustellen, die ihren Finanzierungsanforderungen entsprechen.

Vermögensverwaltung

Für Unternehmen mit beträchtlichem Vermögen bieten Schweizer Banken umfassende Vermögensverwaltungsdienstleistungen an, darunter Anlageberatung, Portfoliomanagement und Nachlassplanung. Diese Dienstleistungen zielen darauf ab, die Kapitalrendite zu optimieren und gleichzeitig ein angemessenes Risikomanagement und die Erhaltung des Vermögens sicherzustellen.

Internationale Bank- und Handelsdienstleistungen

Die strategische Lage der Schweiz und ihre gut etablierte Bankinfrastruktur machen sie zu einem Zentrum für internationalen Handel und Finanzen. Banken in der Schweiz bieten Handelsfinanzierungslösungen, Akkreditive, Import-/Exportfinanzierung und Währungsabsicherungsdienste an und ermöglichen so reibungslose internationale Transaktionen für Unternehmen.

Private vs. öffentliche Banken

In der Schweiz gibt es eine Mischung aus privaten und öffentlichen Banken. Private Banken richten sich in der Regel an vermögende Privatpersonen und Unternehmen und bieten personalisierte Dienstleistungen, Vermögensverwaltung und Diskretion. Öffentliche Banken hingegen sind oft für ein breiteres Spektrum von Unternehmen zugänglicher, bieten ein breiteres Spektrum an Dienstleistungen und gehen auf unterschiedliche finanzielle Bedürfnisse ein.

Online-Banking und Fintech

Schweizer Banken haben sich den technologischen Fortschritt zu eigen gemacht, bieten anspruchsvolle Online-Banking-Plattformen an und nutzen Fintech-Innovationen. Sie bieten sichere Online-Banking-Dienste, mobile Apps und digitale Tools, mit denen Unternehmen ihre Finanzen effizient verwalten, Transaktionen durchführen und aus der Ferne auf Bankdienstleistungen zugreifen können.

Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und VertraulichkeitDie Schweiz hält sich strikt an die internationalen Bankvorschriften und hält gleichzeitig an ihrer Tradition des Bankgeheimnisses fest. Schweizer Banken erfüllen internationale Standards zur Bekämpfung der Geldwäsche (AML) und zu Know-Your-Customer-Vorschriften (KYC), um Transparenz und Integrität innerhalb des Finanzsystems zu gewährleisten und gleichzeitig die Kundenvertraulichkeit innerhalb der gesetzlichen Grenzen zu wahren.

Bei der Gründung eines Unternehmens in der Schweiz müssen Sie eine Reihe von Anforderungen und Verfahren erfüllen, die die Einhaltung der Schweizer Gesetze und Vorschriften gewährleisten sollen. Einer der ersten Schritte besteht darin, die geeignete Rechtsform für das Unternehmen auszuwählen. Dabei kann es sich um ein Einzelunternehmen, eine Partnerschaft, eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (LLC) oder eine Aktiengesellschaft (AG) handeln. Die Wahl eines eindeutigen Firmennamens, der den Schweizer Vorschriften entspricht, ist von entscheidender Bedeutung, da er die Art des Unternehmens genau wiedergeben und nicht von einem anderen Unternehmen verwendet werden sollte. Die Bestimmung des eingetragenen Firmensitzes ist ebenfalls von entscheidender Bedeutung, da diese Adresse als offizielle Adresse für Korrespondenz und rechtliche Mitteilungen dient.

Je nach gewählter Rechtsform muss das erforderliche Aktienkapital festgelegt werden. Eine AG beispielsweise erfordert in der Regel ein Mindestaktienkapital von 100.000 CHF, während für eine LLC mindestens 20.000 CHF erforderlich sind. Das Aufsetzen und Beglaubigen der Statuten ist ein weiterer wichtiger Schritt, da diese Dokumente wichtige Details wie den Zweck des Unternehmens, die Aktienstruktur, das Management und die Entscheidungsprozesse darlegen. Sobald die erforderlichen Unterlagen vorbereitet sind, muss das Unternehmen beim Handelsregisteramt des Kantons eingetragen werden, in dem es seinen Sitz haben wird. Dazu müssen die erforderlichen Dokumente eingereicht werden, darunter die Statuten und der Nachweis des Aktienkapitals.

Es ist wichtig, die steuerlichen Auswirkungen eines Geschäftsbetriebs in der Schweiz zu verstehen, da die Steuergesetze je nach Faktoren wie Betriebskanton, Geschäftstätigkeit und Rechtsform variieren. Darüber hinaus ist es für die Einhaltung der Vorschriften unerlässlich, alle erforderlichen Genehmigungen oder Lizenzen für bestimmte Branchen oder Geschäftstätigkeiten einzuholen. Arbeitgeber müssen sich auch mit dem Schweizer Arbeitsrecht vertraut machen, einschließlich Einstellungspraktiken, Arbeitnehmerrechten und obligatorischen Sozialversicherungsbeiträgen. Die Einführung konformer Buchhaltungspraktiken und die Sicherstellung der rechtzeitigen Einreichung von Finanzberichten und Steuererklärungen sind für die fortlaufende Einhaltung der Vorschriften erforderlich.

Wichtige Aspekte bei der Firmengründung in der Schweiz:

  • Sie kann durch die Unterzeichnung einer notariellen Urkunde errichtet werden
  • Mindestens ein Aktionär und ein Vorstandsmitglied müssen über die erforderliche Eignung und Zuverlässigkeit verfügen
  • Die Ernennung eines Wirtschaftsprüfers ist in den meisten Fällen obligatorisch
  • Ein Firmensitz und die Beschäftigung von lokalem Personal sind Pflicht
  • Die Führung eines operativen Firmenkontos bei einer ausländischen Bank ist zulässig
  • Aktionäre müssen keine Schweizer Staatsbürger sein

Die Standardanforderungen an das Anfangskapital lauten wie folgt:

  • GmbH – 20.000 CHF (ca. 19.668 EUR), die auf ein Schweizer Bankkonto überwiesen werden müssen
  • AG – 100.000 CHF (ca. 98.352 EUR), davon mindestens 20% und nicht weniger als 50.000 CHF (ca. 49.176 EUR) müssen auf ein Schweizer Bankkonto überwiesen werden

Insgesamt erfordert die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz sorgfältige Planung, Liebe zum Detail und die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften. Die Beratung durch Rechts- und Finanzexperten, die mit den Schweizer Geschäftspraktiken vertraut sind, kann zu einem reibungslosen und erfolgreichen Gründungsprozess beitragen.

STEUERSYSTEM IN DER SCHWEIZ

Das Schweizer Steuersystem ist für seine Attraktivität für Unternehmen bekannt und bietet günstige Körperschaftssteuersätze, Anreize für F&E-Aktivitäten und ein stabiles Finanzumfeld. Das Verständnis des Steuerrahmens, einschließlich der Steuern von Bund, Kantonen und Gemeinden, ist von entscheidender Bedeutung. Um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen und Steuerstrategien zu optimieren, empfiehlt sich die Einbindung kompetenter Buchhalter oder Steuerberater.

Bundesweite Körperschaftssteuer

Auf Bundesebene erhebt die Schweiz einen pauschalen Körperschaftssteuersatz von 8,5 % auf den von Unternehmen erwirtschafteten Nettogewinn. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass dieser Bundessteuersatz auf Gewinne nach Abzug der kantonalen und kommunalen Steuern angewendet wird. Daher variiert der effektive Steuersatz in den verschiedenen Kantonen erheblich.

Kantonale und kommunale Steuern

Die kantonalen und kommunalen Steuersätze unterscheiden sich in den 26 Schweizer Kantonen und zahlreichen Gemeinden erheblich. Diese Vielfalt ermöglicht es Unternehmen, Standorte basierend auf ihren spezifischen Steuerpräferenzen auszuwählen. Einige Kantone bieten Steuervergünstigungen und Anreize, um Unternehmen anzuziehen, was zu deutlich niedrigeren effektiven Steuersätzen führt. Beispielsweise sind bestimmte Kantone wie Zug und Schwyz für ihre günstigen Steuersätze und unternehmensfreundlichen Richtlinien bekannt, was sie für Unternehmen besonders attraktiv macht.

Steueranreize und Steuerbescheide

Die Schweiz bietet verschiedene Steueranreize und -regelungen zur Förderung von Innovation, Forschung und Entwicklung. Unternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind, können von reduzierten Steuersätzen oder Steuerbefreiungen für Einkünfte aus bestimmten geistigen Eigentumsrechten oder innovationsbezogenen Gewinnen profitieren. Darüber hinaus bieten einige Kantone Steuererleichterungen oder -abzüge für Unternehmen an, die in bestimmte Branchen investieren oder zur lokalen Wirtschaftsentwicklung beitragen.

Privilegien einer Holdinggesellschaft

Die Schweiz bietet Holdinggesellschaften steuerliche Vorteile. Unternehmen, die sich hauptsächlich mit dem Halten und Verwalten von Investitionen beschäftigen, können von bestimmten Steuerbefreiungen und reduzierten Steuersätzen auf bestimmte Dividenden und Kapitalgewinne profitieren. Diese Struktur fördert die Gründung regionaler oder globaler Hauptsitze in der Schweiz und macht das Land für multinationale Konzerne noch attraktiver.

Steuerabkommen und Vermeidung der Doppelbesteuerung

Die Schweiz verfügt über ein umfangreiches Netzwerk von Doppelbesteuerungsabkommen mit zahlreichen Ländern weltweit. Diese Abkommen zielen darauf ab, die Doppelbesteuerung von Einkünften zu verhindern, die in einem Land von einem Einwohner eines anderen Landes erzielt werden. Dies bietet Unternehmen Klarheit und Sicherheit hinsichtlich ihrer Steuerpflicht und hilft, Situationen zu vermeiden, in denen dasselbe Einkommen in mehreren Ländern besteuert wird.

Mehrwertsteuer (MwSt.)

Die Schweiz erhebt auf die Lieferung von Waren und Dienstleistungen eine Mehrwertsteuer (MwSt.). Der normale Mehrwertsteuersatz beträgt 7,7 %, bestimmte Waren und Dienstleistungen unterliegen jedoch einem ermäßigten Satz von 2,5 % oder sind ganz davon befreit. Unternehmen mit einem Jahresumsatz über einem bestimmten Schwellenwert müssen sich für die Mehrwertsteuer registrieren und die damit verbundenen Meldepflichten erfüllen.

Der Steuerrahmen der Schweiz für Unternehmen zeichnet sich durch seine föderale Struktur, wettbewerbsfähige Körperschaftssteuersätze, kantonale Vielfalt, Steueranreize und Abkommen zur Förderung eines förderlichen Geschäftsumfelds aus. Die Möglichkeit, aus einer Reihe kantonaler Steuersysteme zu wählen, ermöglicht es Unternehmen, ihre Steuerstrategien zu optimieren und von günstigen Bedingungen zu profitieren. Die Navigation durch die komplexe Steuerlandschaft der Schweiz erfordert jedoch sorgfältige Überlegungen und fachkundige Beratung, um die Einhaltung der Vorschriften sicherzustellen und die Steuereffizienz zu maximieren. Insgesamt zieht der attraktive Steuerrahmen des Landes weiterhin Unternehmen an, die Stabilität, günstige Steuerbehandlung sowie Wachstums- und Innovationsmöglichkeiten suchen.

Schweiz

Hauptstadt

Hauptstadt

Bevölkerung

Bevölkerung

Währung

Währung

BIP

BIP

Bern 8.636.896 CHF 92.434 $

Der Schweizer Bankensektor zeichnet sich durch Stabilität, ein breites Dienstleistungsangebot, technologische Innovation und die Verpflichtung zur Kundenvertraulichkeit im Rahmen der gesetzlichen Rahmenbedingungen aus. In der Schweiz tätige Unternehmen haben Zugang zu einer robusten Bankinfrastruktur, die ihren finanziellen Bedürfnissen gerecht wird, sei es bei alltäglichen Transaktionen, Finanzierungen, Vermögensverwaltung oder internationalem Handel. Obwohl das Schweizer Bankensystem zahlreiche Vorteile bietet, müssen sich Unternehmen in der regulatorischen Landschaft zurechtfinden und Expertenrat einholen, um fundierte Entscheidungen zu treffen und die Vorteile des Schweizer Bankwesens optimal zu nutzen.

Die Schweiz ist aufgrund einer Kombination beispielloser Vorteile eine hervorragende Wahl für Unternehmer, die ihr Geschäft aufbauen oder erweitern möchten. Die Schweiz ist für ihre politische Stabilität, wirtschaftliche Belastbarkeit und ihr unternehmensfreundliches Umfeld bekannt und bietet eine robuste Infrastruktur, die Innovation und Wachstum fördert. Die strategische Lage des Landes im Herzen Europas bietet Zugang zum riesigen europäischen Markt, ohne EU-Mitglied zu sein, und ermöglicht es Unternehmen, seine unabhängige Handelspolitik und günstigen Geschäftsvorschriften zu nutzen. Darüber hinaus verfügt die Schweiz über ein wettbewerbsfähiges Steuersystem mit unterschiedlichen Steuersätzen in den einzelnen Kantonen, sodass Unternehmen Standorte basierend auf Steuerpräferenzen auswählen können. Ihr Engagement für Innovation zeigt sich in erstklassigen Forschungseinrichtungen und einer hochqualifizierten, mehrsprachigen Belegschaft, die erheblich zum Erfolg von Unternehmen in verschiedenen Branchen beiträgt. Darüber hinaus bietet das Schweizer Bankensystem, das für seine Vertraulichkeit und Zuverlässigkeit bekannt ist, eine Reihe anspruchsvoller Finanzdienstleistungen, die auf die vielfältigen Bedürfnisse von Unternehmen zugeschnitten sind und den internationalen Handel und die Finanzierung erleichtern. Neben seinen Geschäftsvorteilen bietet die Schweiz eine außergewöhnliche Lebensqualität mit atemberaubenden Landschaften, hervorragender Gesundheitsversorgung und einem hohen Lebensstandard, der internationale Talente anzieht und ein ideales Umfeld für Mitarbeiter und ihre Familien bietet. Insgesamt ist die Schweiz mit ihrer Kombination aus Stabilität, Innovation, günstigen Steuerbedingungen, qualifizierten Arbeitskräften und außergewöhnlicher Lebensqualität die optimale Wahl für Unternehmer, die ein günstiges Umfeld für die Gründung oder den Ausbau ihres Unternehmens suchen.

WELCHE UNTERNEHMENSFORMEN GIBT ES IN DER SCHWEIZ?

Die Schweiz ist bekannt für ihre stabile Wirtschaft, ihr zuverlässiges Bankensystem und ihr günstiges Investitionsklima, was sie für Unternehmer aus aller Welt attraktiv macht. Das Schweizer Recht sieht verschiedene Rechtsformen vor, sodass Sie je nach Unternehmensgröße, Kapitalstruktur, Zielen und anderen Faktoren die am besten geeignete Rechtsform für Ihre Geschäftstätigkeit wählen können. Hier sind die wichtigsten Unternehmenstypen, die es in der Schweiz gibt:

  1. Individual entrepreneurship (Einzelunternehmen)

Dies ist die einfachste und gebräuchlichste Geschäftsform und eignet sich für kleine Unternehmen. Einzelunternehmer sind mit ihrem gesamten Eigentum voll verantwortlich für die Verpflichtungen ihres Unternehmens. Diese Art von Geschäft lässt sich leicht registrieren und führen, ohne dass eine komplexe Buchhaltung oder Berichterstattung erforderlich ist.

  1. Limited Liability Company (GmbHGesellschaft mit beschränkter Haftung)

Die GmbH ist eine Unternehmensform, die sich sowohl für kleine als auch für mittlere Unternehmen eignet. Sie bietet ihren Gründern eine beschränkte Haftung im Rahmen der geleisteten Einlagen. Das zur Gründung einer GmbH erforderliche Mindestkapital beträgt 20.000 Schweizer Franken. Ein Unternehmen wird von seinen Mitgliedern durch eine Generalversammlung verwaltet, und die operativen Funktionen werden normalerweise einem oder mehreren Geschäftsführern übertragen.

  1. Aktiengesellschaft ( AG – Aktiengesellschaft )

Eine AG ist eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung, bei der das Kapital in Aktien aufgeteilt ist. Diese Form ist für große Unternehmen am besten geeignet. Das genehmigte Mindestkapital beträgt 100.000 Schweizer Franken, wovon mindestens 50.000 Schweizer Franken bei der Registrierung hinterlegt werden müssen. Aktionäre haften nicht persönlich für die Schulden des Unternehmens und ihre Haftung ist auf die Höhe ihrer Einlage beschränkt.

  1. Limited Company (Kommanditgesellschaft – KG)

Eine KG ist eine Gesellschaft, die mindestens zwei Arten von Gesellschaftern hat: Kommanditisten (Gesellschafter mit beschränkter Haftung, deren Haftung auf die Höhe ihrer Einlage beschränkt ist) und Kommanditisten (Gesellschafter, die mit ihrem gesamten Vermögen für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft voll haften). Diese Gesellschaftsform wird häufig in Familien- und Mittelstandsunternehmen verwendet.

  1. Gesellschaft mit beschränkter Haftung ( Kollektivgesellschaft – KG )

Dabei handelt es sich um eine Gesellschaftsform, bei der sich zwei oder mehr Personen (natürliche oder juristische Personen) zusammenschließen, um unter einem gemeinsamen Namen geschäftliche Tätigkeiten auszuüben. Alle Gesellschafter haften gesamtschuldnerisch und ohne Einschränkung mit ihrem persönlichen Vermögen für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft. Diese Rechtsform eignet sich für kleine und mittlere Unternehmen, insbesondere für freiberufliche Tätigkeiten (zum Beispiel Anwalts- oder Wirtschaftsprüfungsgesellschaften).

Abschluss

Die Wahl der richtigen Rechtsform in der Schweiz hängt von vielen Faktoren ab, darunter Unternehmensgröße, Managementstruktur sowie finanzielle und steuerliche Aspekte. Jede Unternehmensform hat ihre eigenen Vor- und Nachteile und erfordert zudem die Einhaltung bestimmter Regeln und Vorschriften. Es ist wichtig, alle verfügbaren Optionen sorgfältig zu prüfen und bei Bedarf Fachleute zu konsultieren, um die für Ihr Unternehmen in der Schweiz am besten geeignete Rechtsform zu wählen.

 

Tabelle mit Steuersätzen für in der Schweiz registrierte Unternehmen. Die Schweiz ist bekannt für ihre stabile Wirtschaft, ihre hochwertige Infrastruktur und ihre günstige Steuerbehandlung für Unternehmen. Es ist jedoch zu beachten, dass die Steuersätze je nach Kanton und Gemeinde unterschiedlich sein können. Die hier bereitgestellten Daten stellen daher einen groben Überblick über die wichtigsten Bundessteuersätze dar.

Bezeichnung der Steuer
 Steuersatz
Körperschaftsteuer (Einkommensteuer) Der Bundessteuersatz beträgt etwa 8,5 % auf dem Gewinn vor Steuern. Unter Berücksichtigung der kantonalen und kommunalen Steuern kann der Gesamtsteuersatz zwischen 12 % und 24 % variieren.
Mehrwertsteuer (MwSt.) Normalsatz – 7,7 %, Ermäßigter Satz – 2,5 % (für Waren des täglichen Bedarfs, z. B. Lebensmittel), Sondersatz für Gastgewerbeleistungen – 3,7 %
Einkommensteuer Ein progressiver Steuersatz, der je nach Kanton und Einkommen variiert. Der bundesweite Höchststeuersatz beträgt etwa 11,5 %, der allgemeine Steuersatz kann jedoch unter Berücksichtigung der kantonalen und kommunalen Steuern 40 % oder mehr erreichen.
Sozialversicherungsbeiträge Unterschiedliche Sätze für verschiedene Arten der Sozialversicherung, der Gesamtbeitrag des Arbeitgebers und des Arbeitnehmers kann etwa 12-15% des Gehalts betragen
Dividendensteuer Der Satz wird auf kantonaler Ebene erhoben und kann variieren, im Durchschnitt etwa 35%, teilweise zurückerstattet bei der Zahlung der Einkommenssteuer
Durchschnittsgehalt 2023 Der Durchschnittslohn in der Schweiz ist stark von Branche, Spezialisierung und Region abhängig, gehört aber zu den höchsten der Welt. Die genauen Daten sollten Sie zum Zeitpunkt der Anfrage in den aktuellen Quellen prüfen.

Bitte beachten Sie, dass diese Sätze ungefähr sind und je nach Kanton und Gemeinde variieren können. Die Schweiz bietet ein komplexes, aber flexibles Steuersystem mit einer Vielzahl kantonaler Vergünstigungen und Programme, die dazu beitragen, Unternehmen anzuziehen und zu unterstützen. Es ist auch wichtig, die Möglichkeit der Doppelbesteuerung und das Bestehen internationaler Abkommen zu ihrer Vermeidung zu berücksichtigen. Für eine genauere Planung und Optimierung der Steuerverbindlichkeiten wird empfohlen, professionelle Steuerberater von Regulated United Europe zu konsultieren .

GESELLSCHAFTSFORMEN IN DER SCHWEIZ

In der Schweiz gibt es zwei Hauptformen der Geschäftstätigkeit für Gebietsfremde:

  • Die Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) ist in der Schweiz bei kleinen und mittleren Unternehmen die beliebteste Unternehmensform.
  • Die offene Aktiengesellschaft (AG) ist bei großen Unternehmen die am häufigsten angewandte Rechtsform.

Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) – wie der Name schon sagt, riskiert der Inhaber einer GmbH lediglich sein eingesetztes Kapital; sein Privatvermögen ist im Falle einer Insolvenz der Firma nicht gefährdet.

Das für die Registrierung einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung erforderliche Mindeststammkapital beträgt mindestens 20.000 Schweizer Franken. Darüber hinaus müssen Sie einen Gesellschafter als Gründer sowie einen Geschäftsführer mit Zeichnungsberechtigung in der Schweiz benennen. Mindestens einer der Geschäftsführer muss in der Schweiz ansässig sein. Um die Aufgabe zu vereinfachen, können Gründungsgesellschafter und Geschäftsführer rechtlich dieselbe Person sein.

Die offene Aktiengesellschaft (AG) ist das beliebteste Modell für Grossunternehmen in der Schweiz und die am häufigsten verwendete Unternehmensstruktur für Finanzunternehmen.

Um eine Aktiengesellschaft (AG) in der Schweiz zu gründen, müssen Sie über ein genehmigtes Mindestkapital von mindestens 100.000 Schweizer Franken verfügen. Zudem muss es mindestens eine Person im Verwaltungsrat und einen Aktionär geben – technisch gesehen können diese beiden Positionen von derselben Person besetzt werden. Wichtig zu wissen ist, dass die meisten zeichnungsberechtigten Mitglieder des Verwaltungsrats in der Schweiz wohnen müssen. Anders als bei einer GmbH können die Investoren einer Schweizer Aktiengesellschaft ihre Anonymität wahren. Das genehmigte Kapital kann unmittelbar nach der Gründung der Gesellschaft verwaltet und vollständig ausgegeben werden.

Die Schweiz ist einer der wenigen Rechtsräume, der die Möglichkeit bietet, das Stammkapital in Kryptowährung zu hinterlegen.

Erforderliche Dokumente zur Firmengründung in der Schweiz

Um ein Schweizer Unternehmen zu registrieren, müssen Sie:

  • Notariell beglaubigte Übersetzung des Reisepasses;
  • Ihre Bankverbindung und Mit

Eine wichtige Nuance ist auch die Einbringung des genehmigten Kapitals des Unternehmens; zu diesem Zweck wird in der Schweiz ein temporäres Konto eröffnet.

WIE HOCH IST DAS GENEHMIGTE KAPITAL EINER FIRMA IN DER SCHWEIZ?

Die Höhe des genehmigten Kapitals eines Unternehmens in der Schweiz variiert je nach gewählter Rechtsform und wird durch das Schweizer Recht bestimmt. Das genehmigte Kapital ist die Summe der von den Gründern oder Aktionären bei der Gründung eines Unternehmens eingebrachten Mittel oder Vermögenswerte, die der Sicherung der Gläubigerinteressen dienen. Schauen wir uns die Höhe des genehmigten Kapitals für die gängigsten Unternehmenstypen in der Schweiz an:

  1. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)

  • Mindestens genehmigtes Kapital: 20.000 Schweizer Franken (CHF).
  • Die Gründer müssen bei der Registrierung des Unternehmens das genehmigte Kapital vollständig einbringen.
  • Das Kapital ist in Anteile aufgeteilt, die nur mit Zustimmung der anderen Gründer übertragen werden können.
  1. Aktiengesellschaft (AG)

  • Mindestens genehmigtes Kapital: 100.000 CHF.
  • Bei der Firmenregistrierung müssen mindestens 50 % des genehmigten Kapitals (aber nicht weniger als 50.000 CHF) hinterlegt werden.
  • Das Kapital ist in Anteile aufgeteilt, die frei veräußert und übertragen werden können, sofern in der Satzung der Gesellschaft nichts anderes bestimmt ist.
  1. Gesellschaft mit beschränkter Haftung (KG) und Gesellschaft mit beschränkter Haftung (Kollektivgesellschaft)

  • Für diese Art von Unternehmen gibt es im Schweizer Recht keine Mindestanforderungen an das genehmigte Kapital.
  • Die Haftung der Gesellschafter für die Verbindlichkeiten der Gesellschaft ist persönlicher Natur und kann über die Höhe ihrer Einlagen hinausgehen.

Merkmale des genehmigten Kapitals

  • Währung: Das genehmigte Kapital muss auf Schweizer Franken lauten.
  • Funktionen: Das genehmigte Kapital dient nicht nur der Wahrung der Gläubigerinteressen, sondern signalisiert auch die finanzielle Stabilität und Seriosität der Unternehmensabsichten.
  • Kapitaleinlage: Sie kann nicht nur in bar, sondern auch durch die Hinterlegung von Vermögenswerten (z. B. Immobilien, Ausrüstung) erfolgen, deren Wert genau geschätzt werden muss.

Die Bedeutung der Wahl der Größe des genehmigten Kapitals

Die Wahl der Größe des genehmigten Kapitals ist eine strategische Entscheidung, die die Wahrnehmung des Unternehmens auf dem Markt, seine Kreditwürdigkeit und seine Fähigkeit, Investitionen anzuziehen, beeinflussen kann. Ein höheres Stammkapital kann das Vertrauen von Partnern und Finanzinstituten stärken, bedeutet aber auch eine hohe Anfangsinvestition.

Abschluss

Das Aktienkapital ist ein wichtiges Element bei der Gründung eines Unternehmens in der Schweiz und spiegelt dessen finanzielle Basis wider. Je nach gewählter Rechtsform können die Anforderungen an die Mindesthöhe des genehmigten Kapitals erheblich variieren. Es ist wichtig, die Höhe des genehmigten Kapitals sorgfältig festzulegen und dabei sowohl die gesetzlichen Anforderungen als auch die strategischen Ziele des Unternehmens zu berücksichtigen.

 SOLLTE EIN UNTERNEHMEN IN DER SCHWEIZ EINEN LOKALEN DIREKTOR HABEN?

Die Notwendigkeit eines lokalen Direktors in einem in der Schweiz registrierten Unternehmen ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung der Geschäftsstruktur und des Managements des Unternehmens. Diese Anforderung hängt von verschiedenen Faktoren ab, darunter der Rechtsform des Unternehmens und spezifischen gesetzlichen Anforderungen. Sehen wir uns die wichtigsten Punkte im Zusammenhang mit der Notwendigkeit eines lokalen Direktors in Schweizer Unternehmen an.

Allgemeine Bestimmungen

Das Schweizer Recht verlangt nicht ausdrücklich und unbedingt, dass jedes Unternehmen einen lokalen Direktor hat. Es gibt jedoch eine Reihe von Umständen und Sonderfällen, in denen die Anwesenheit eines in der Schweiz ansässigen Direktors notwendig oder wünschenswert ist.

Voraussetzungen für die steuerliche Ansässigkeit

Einer der Hauptgründe, warum ein lokaler Direktor erforderlich sein kann, hängt mit dem Steuersitz des Unternehmens zusammen. Damit ein Unternehmen als in der Schweiz ansässig gilt und die Vorteile des lokalen Steuersystems genießen kann, ist es erforderlich, dass das Unternehmen tatsächlich von der Schweiz aus verwaltet wird. In diesem Zusammenhang kann die Anwesenheit eines in der Schweiz ansässigen Direktors als Beweis dafür dienen, dass wichtige Management- und Wirtschaftsentscheidungen im Land getroffen werden.

Unternehmensformen und Managementanforderungen

Je nach Rechtsform der Gesellschaft stellt das Schweizer Recht unterschiedliche Anforderungen an die Zusammensetzung der Geschäftsleitung:

  • Aktiengesellschaften (AGS): Es ist nicht erforderlich, dass alle Vorstandsmitglieder in der Schweiz ansässig sind. In der Praxis kann es jedoch einfacher sein, steuerlichen und gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen, wenn ein Geschäftsführer vor Ort ist. AG : Es ist nicht erforderlich, dass alle Mitglieder des Verwaltungsrats ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, aber in der Praxis kann es einfacher sein, steuerlichen und gesetzlichen Verpflichtungen nachzukommen, wenn ein lokaler Direktor vorhanden ist.
  • Gesellschaften mit beschränkter Haftung ( GmbH ) : Die Gesetzgebung erfordert ebenfalls nicht die Anwesenheit eines lokalen Direktors, aber aus Gründen der Steuerplanung und -verwaltung kann die Ernennung eines ansässigen Direktors empfohlen werden.

Praktische Überlegungen

Unabhängig von den rechtlichen Anforderungen kann es in der Praxis von großem Vorteil sein, einen lokalen Direktor in einem Schweizer Unternehmen zu haben. Ein lokaler Direktor kann die Interaktion mit lokalen Behörden, Banken und anderen Institutionen erleichtern und eine bessere Verwaltung und Nutzung lokaler Ressourcen und Möglichkeiten fördern.

Abschluss

Obwohl das Schweizer Recht nicht für alle Arten von Unternehmen zwingend einen lokalen Direktor vorschreibt, kann sich in der Praxis eine solche Notwendigkeit je nach besonderen Umständen ergeben, darunter Steuerplanung und betriebliche Erfordernisse des Unternehmens. Die Machbarkeit der Ernennung eines lokalen Direktors muss von Fall zu Fall unter Berücksichtigung aller relevanten Faktoren beurteilt werden, darunter rechtliche, steuerliche und praktische Aspekte der Geschäftstätigkeit in der Schweiz.

 WELCHE STAATLICHEN GEBÜHREN FALLEN FÜR EINE FIRMENGRÜNDUNG IN DER SCHWEIZ AN?

Die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz ist mit der Zahlung staatlicher Gebühren verbunden, die von der Rechtsform des Unternehmens und der Höhe seines genehmigten Kapitals abhängen. Diese Gebühren sind Teil der Verwaltungsgebühren, die zur Deckung der Kosten für die Registrierung eines Unternehmens bei den zuständigen Registrierungsbehörden erhoben werden. Es ist wichtig zu beachten, dass sich die Höhe der Gebühren ändern kann. Es wird daher empfohlen, vor der Gründung eines Unternehmens aktuelle Informationen zu prüfen. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht über die wichtigsten Unternehmenstypen in der Schweiz und die damit verbundenen staatlichen Gebühren.

  1. Gesellschaft mit beschränkter Haftung ( GmbH )

Das genehmigte Kapital der GmbH muss mindestens 20.000 Schweizer Franken (CHF) betragen. Die staatliche Gebühr für die Registrierung eines solchen Unternehmens besteht aus zwei Teilen: Gebühr für die Eintragung ins Handelsregister und Notargebühren für die Beglaubigung der Gründungsurkunden. Insgesamt können die Kosten für die Registrierung einer GmbH zwischen 600 und 1.000 CHF variieren, je nach Kanton und den Einzelheiten der erbrachten Dienstleistungen.

  1. Aktiengesellschaft ( AG )

Das Mindeststammkapital für eine AG beträgt 100.000 CHF. Ähnlich wie bei der GmbH umfassen die staatlichen Gebühren für die Registrierung einer Aktiengesellschaft Gebühren für die Eintragung ins Handelsregister und Notargebühren. Die Gesamtkosten für die Registrierung einer AG liegen normalerweise im Bereich von 1.000 bis 2.000 CHF, abhängig vom Kanton und den spezifischen Dienstleistungen, die während des Registrierungsprozesses erforderlich sein können.

  1. Individuelles Unternehmertum

Für die Registrierung eines Einzelunternehmens ist kein Stammkapital erforderlich. Die staatlichen Gebühren für diese Art von Unternehmen sind viel niedriger und können je nach Registrierungsanforderungen in den verschiedenen Kantonen zwischen 0 und mehreren Hundert Franken liegen. In einigen Fällen kann die Registrierung eines Einzelunternehmers kostenlos sein.

Zusätzliche Gebühren und Steuern

Zusätzlich zu den direkten staatlichen Registrierungsgebühren können für Unternehmen weitere Kosten anfallen, beispielsweise:

  • Notargebühren: Für die Beglaubigung von Gründungsurkunden und anderen Dokumenten, die einer notariellen Beglaubigung bedürfen.
  • Veröffentlichungsgebühren: Einige Kantone verlangen möglicherweise eine Gebühr für die Veröffentlichung von Gründungsurkunden in amtlichen Zeitungen.
  • Beratungsleistungen: Kosten für die rechtliche, steuerliche oder buchhalterische Beratung bei der Gründung eines Unternehmens.

Abschluss

Die Höhe der staatlichen Gebühren für die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz hängt von vielen Faktoren ab, darunter der Rechtsform und dem Gründungsland. Die anfänglichen Gebühren und Kosten mögen zwar beträchtlich erscheinen, doch das günstige wirtschaftliche Umfeld und die Stabilität der Schweiz gleichen diese Kosten oft aus, indem sie eine profitable Geschäftsplattform bieten. Es ist wichtig, den Registrierungsprozess sorgfältig zu planen und alle möglichen Kosten zu berücksichtigen, um einen erfolgreichen Start und eine erfolgreiche Weiterentwicklung Ihres Unternehmens in der Schweiz sicherzustellen.

 WIE HOCH SIND DIE JÄHRLICHEN KOSTEN FÜR DIE BETREUUNG EINES UNTERNEHMENS IN DER SCHWEIZ?

Die jährlichen Kosten für die Führung eines Unternehmens in der Schweiz variieren je nach verschiedenen Faktoren, darunter die Rechtsform des Unternehmens, die Größe und der Umfang seines Geschäfts sowie die spezifischen Anforderungen und Verpflichtungen, die durch das kantonale und bundesstaatliche Recht auferlegt werden. In diesem Artikel werden wir uns die Hauptbestandteile der jährlichen Kosten für die Führung eines Unternehmens in der Schweiz ansehen, um Unternehmern eine Vorstellung von den potenziellen Kosten zu geben.

Management- und Verwaltungskosten

  • Anmeldegebühren und Gebühren

Für Unternehmen können jährliche Registrierungsgebühren anfallen, die je nach Gründungsland unterschiedlich hoch sind. Diese Gebühren können variieren, sind aber in der Regel nicht erheblich.

  • Die Konten prüfen

Die Kosten für Buchhaltungs- und Revisionsdienstleistungen hängen von der Größe des Unternehmens und der Komplexität seiner Geschäftstätigkeit ab. Für kleine Unternehmen können die jährlichen Kosten bei 2.000 CHF beginnen, während große Unternehmen mit mehreren Geschäftsbereichen 20.000 CHF oder mehr ausgeben können.

  • Rechtsberatung

Auch die jährlichen Kosten für die rechtliche Betreuung variieren je nach Unternehmenskonstellation stark und können zwischen mehreren Tausend und mehreren Zehntausend Franken liegen.

Steuerverbindlichkeiten

  • Körperschaftssteuer

Die Körperschaftssteuer in der Schweiz variiert je nach Kanton und Gemeinde, in der das Unternehmen registriert ist. Die allgemeinen Sätze liegen zwischen 12 % und 24 %. Dies ist eine der größten jährlichen finanziellen Belastungen.

  • Mehrwertsteuer (MwSt.)

Wenn der Umsatz eines Unternehmens 100.000 CHF pro Jahr übersteigt, ist es verpflichtet, sich als Mehrwertsteuerzahler zu registrieren. Der Mehrwertsteuersatz in der Schweiz beträgt für die meisten Waren und Dienstleistungen 7,7 %.

Kosten für Büro- und Betriebskosten

  • Bürovermietung

Die Mieten für Büroräume variieren erheblich je nach Lage und Größe des Büros. In Großstädten ist der Mietpreis höher.

  • Löhne und soziale Sicherheit

Die Gehälter der Mitarbeiter und die Sozialversicherungsbeiträge stellen einen erheblichen Teil der Betriebskosten des Unternehmens dar. Die Schweiz ist für ihren hohen Lebensstandard und dementsprechend hohe Löhne bekannt.

Andere mögliche Ausgaben

  • Versicherung

Die Versicherungsprämien, einschließlich Haftpflicht- und Sachversicherungen, können je nach der Art des Unternehmens erheblich variieren.

  • Beiträge an Industrie- und Handelskammern und Verbände

Für die Mitgliedschaft in Berufs- und Wirtschaftsverbänden können jährliche Gebühren anfallen.

Abschluss

Die jährlichen Kosten für die Betreuung eines Unternehmens in der Schweiz hängen von vielen Variablen ab und können je nach Umfang und Besonderheiten des Unternehmens stark variieren. Es ist wichtig, alle potenziellen Ausgaben sorgfältig zu planen und zu berücksichtigen, um die Betriebstätigkeiten und die Steuerplanung zu optimieren. Trotz der relativ hohen Geschäftsausgaben bietet die Schweiz ein günstiges wirtschaftliches Umfeld mit einer entwickelten Infrastruktur, Stabilität und Zugang zu europäischen und globalen Märkten, was sie für internationale Unternehmen attraktiv macht.

WAS SIND DIE HAUPTVORTEILE EINER FIRMENGRÜNDUNG IN DER SCHWEIZ?

Die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz zieht Unternehmer und Investoren aus aller Welt an, da dieses Land eine Reihe bedeutender Vorteile bietet. Die Schweiz liegt im Herzen Europas und ist für ihre stabile Wirtschaft, ihren hohen Lebensstandard, ihre politische Neutralität und ihr robustes Rechtssystem bekannt. Hier sind die wichtigsten Vorteile einer Unternehmensgründung in der Schweiz.

  1. Wirtschaftliche und politische Stabilität

Die Schweiz hat eine der stabilsten Volkswirtschaften der Welt mit niedriger Inflation und einem hohen BIP pro Kopf. Das politische System des Landes, das auf Föderalismus und direkter Demokratie basiert, bietet eine stabile und vorhersehbare Regierungsführung, was das Land für Unternehmen attraktiv macht.

  1. Ein günstiges Steuersystem

Die Schweiz bietet Unternehmen, insbesondere international tätigen Unternehmen, eines der günstigsten Steuersysteme der Welt. Das Land bietet wettbewerbsfähige Körperschaftssteuersätze sowie eine Reihe von Steuererleichterungen und Doppelbesteuerungsabkommen mit vielen Ländern.

  1. Prestige und Ruf

Die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz verleiht dem Unternehmen Prestige und stärkt seinen Ruf auf internationaler Ebene. Die Schweiz ist bekannt für ihre hohen Standards in Bezug auf Geschäftsgebaren, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit, was das Vertrauen von Kunden und Partnern deutlich steigern kann.

  1. Mehrsprachigkeit und Multikulturalismus

Die Schweiz ist ein mehrsprachiges und multiethnisches Land, was die Abwicklung internationaler Geschäfte erleichtert. Die Amtssprachen des Landes sind Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch, und Englisch wird in der Geschäftskommunikation häufig verwendet. Dies schafft ein günstiges Umfeld für Unternehmen, die auf den europäischen und globalen Märkten tätig sein möchten.

  1. Entwickelte Infrastruktur

Die Schweiz verfügt über eine hochwertige Infrastruktur, darunter moderne Verkehrsnetze, zuverlässige Telekommunikationsdienste und fortschrittliche Technologien. Dies bietet Unternehmen einen bequemen Zugang zu europäischen und globalen Märkten und trägt zu einem effizienten Geschäftsbetrieb bei.

  1. Schutz des geistigen Eigentums

Die Schweiz bietet einen strengen Schutz der Rechte am geistigen Eigentum, was für Unternehmen, die sich mit Innovation und Entwicklung beschäftigen, von entscheidender Bedeutung ist. Das Land ist Mitglied zahlreicher internationaler Konventionen zum Schutz des geistigen Eigentums und gewährleistet so einen wirksamen Schutz der Rechte und Interessen von Unternehmen.

  1. Hochqualifizierte Arbeitskräfte

Die Schweiz ist für ihre hochqualifizierten und vielsprachigen Arbeitskräfte bekannt. Das Bildungssystem und die Berufsausbildung des Landes sorgen für einen ständigen Zustrom talentierter Fachkräfte in allen Tätigkeitsbereichen.

Abschluss

Die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz bietet viele Vorteile, darunter wirtschaftliche und politische Stabilität, ein günstiges Steuersystem, internationales Ansehen, eine mehrsprachige und qualifizierte Bevölkerung sowie einen strikten Schutz der Rechte an geistigem Eigentum. Diese Faktoren machen die Schweiz zu einem der attraktivsten Länder für internationale Geschäftstätigkeiten.

 WELCHE MÖGLICHKEITEN GIBT ES, IN DER SCHWEIZ EIN UNTERNEHMEN ZU GRÜNDEN?

Die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz zieht Unternehmer aus aller Welt dank einer stabilen Wirtschaft, eines hohen Lebensstandards und eines attraktiven Steuersystems an. Die Schweiz ist bekannt für ihren innovativen Geschäftsansatz sowie für strikte Vertraulichkeit und Investitionsschutz. In diesem Artikel werden wir uns die wichtigsten Möglichkeiten zur Unternehmensgründung in diesem Land ansehen und dabei Aspekte wie die Arten der juristischen Personen, den Registrierungsprozess und die grundlegenden Anforderungen behandeln.

Arten von juristischen Personen

In der Schweiz gibt es mehrere Rechtsformen. Zu den beliebtesten zählen die folgenden:

  • Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung ( GmbH oder SARL ) . Diese Unternehmensform eignet sich für kleine und mittlere Unternehmen. Das Mindeststammkapital beträgt 20.000 Schweizer Franken. Die Gründer können natürliche oder juristische Personen sein, und die Geschäftsführer der Gesellschaft müssen in der Schweiz ansässig sein.
  • Eine Aktiengesellschaft ( AG oder SA ) . Diese Rechtsform eignet sich für große Unternehmen und erfordert ein genehmigtes Mindestkapital von 100.000 Schweizer Franken, von denen 50 % bei der Registrierung eingezahlt werden müssen. Mindestens einer der Geschäftsführer muss seinen Wohnsitz in der Schweiz haben.
  • Eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung . Sie ist für ein Familienunternehmen geeignet und erfordert kein Mindeststammkapital. Die Haftung der Gründer hängt von ihrem Beitrag zum Stammkapital ab.
  • Eine Niederlassung eines ausländischen Unternehmens . Ein ausländisches Unternehmen kann in der Schweiz eine Niederlassung eröffnen, die sowohl der lokalen als auch der internationalen Gesetzgebung unterliegt.

Firmenregistrierungsprozess

Der Prozess der Firmengründung umfasst folgende Schritte:

  1. Auswahl und Prüfung des Firmennamens . Der Name muss eindeutig sein und den Tätigkeitsbereich des Unternehmens widerspiegeln.
  2. Vorbereitung der Gründungsdokumente . Dazu gehört die Ausarbeitung der Satzung des Unternehmens und des Protokolls der Gründungsversammlung.
  3. Eröffnung eines Bankkontos und Einzahlung des Stammkapitals .
  4. Eintragung im Handelsregister . Dieser Schritt besteht darin, alle erforderlichen Unterlagen bei der zuständigen regionalen Behörde einzureichen. Nach der Eintragung erhält das Unternehmen Rechtsstatus.
  5. Registrieren Sie sich beim Finanzamt und erhalten Sie eine Steueridentifikationsnummer.
  6. Anmeldung im Sozialversicherungssystem .

Grundlegende Anforderungen

  • Eine juristische Adresse in der Schweiz haben . Das Unternehmen muss über ein tatsächliches Büro im Land verfügen.
  • Einhaltung der Steuergesetze . Die Schweiz bietet attraktive Steuersätze, erfordert jedoch eine strikte Einhaltung der Steuergesetze.
  • Einhaltung branchenspezifischer Vorschriften . Je nach Tätigkeitsbereich können spezielle Lizenzen oder Genehmigungen erforderlich sein.

Die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz ist ein komplexer Prozess, der Detailgenauigkeit und Kenntnisse der lokalen Gesetzgebung erfordert. Daher nutzen viele Unternehmer die Dienste lokaler Rechts- und Beratungsfirmen. Der richtige Ansatz und eine sorgfältige Planung helfen Ihnen, potenzielle Schwierigkeiten zu vermeiden und einen erfolgreichen Geschäftsstart in einer der stabilsten und wohlhabendsten Volkswirtschaften der Welt sicherzustellen.

 BRAUCHE ICH EINEN FIRMENSITZ IN DER SCHWEIZ?

Die Rechtsadresse ist die offizielle Adresse eines Unternehmens, die bei Behörden registriert ist und für Rechtskorrespondenz, Steuerbenachrichtigungen und als eingetragener Geschäftssitz verwendet wird. Diese Adresse wird im Handelsregister eingetragen und ist eine öffentlich zugängliche Information.

Notwendigkeit einer juristischen Adresse in der Schweiz

  1. Einhaltung der Gesetze. Das Schweizer Gesetz verlangt, dass jedes Unternehmen einen eingetragenen Firmensitz im Land hat. Dies bestätigt die Rechtmäßigkeit und Transparenz des Unternehmens und gewährleistet seine Anerkennung auf nationaler und internationaler Ebene.
  2. Steuerpflichten. Der eingetragene Firmensitz beeinflusst seinen Steuerstatus und bestimmt die anwendbare Steuerhoheit. In der Schweiz können die Steuersätze je nach Kanton unterschiedlich sein, sodass die Wahl des Firmensitzes erhebliche Auswirkungen auf die Steuerpflicht des Unternehmens haben kann.
  3. Ruf und Vertrauen. Ein Firmensitz in der Schweiz steigert das Vertrauen von Kunden, Partnern und Finanzinstituten. Zudem steigert es den Ruf des Unternehmens, da die Schweiz mit hohen Standards in der Geschäftsabwicklung in Verbindung gebracht wird.
  4. Post- und Verwaltungsdienste. Die juristische Adresse wird oft von virtuellen Bürodiensten begleitet, die Postdienste, Telefonanrufe und Unterstützung bei der Dokumentenverwaltung umfassen können. Dies ist besonders praktisch für ausländische Unternehmer, die möglicherweise nicht dauerhaft im Land anwesend sind.
  5. Verwendung für Marketing- und Kommunikationszwecke. Der Firmensitz in der Schweiz kann in Marketingmaterialien, auf der Website des Unternehmens und in der Geschäftskorrespondenz verwendet werden, was das Image des Unternehmens stärkt und dabei hilft, Kunden und Investitionen anzuziehen.

So erhalten Sie eine legale Adresse in der Schweiz

Um eine Rechtsadresse zu erhalten, wenden sich Unternehmen normalerweise an spezialisierte Dienstleistungsunternehmen, die virtuelle Bürodienste oder die Vermietung von Arbeitsräumen anbieten. Es ist wichtig, einen zuverlässigen Dienstleister zu wählen, der nicht nur eine Adresse bereitstellt, sondern auch Unterstützung bei der Registrierung eines Unternehmens sowie bei der Führung von Buchhaltungs- und Steuerunterlagen bietet.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ein eingetragener Firmensitz in der Schweiz nicht nur eine formelle Voraussetzung ist; er spielt eine Schlüsselrolle bei der Legalisierung und Unterstützung von Unternehmen, erleichtert die Steuerplanung, verbessert den Ruf und gewährleistet eine effiziente Verwaltung. Unter Berücksichtigung dieser Aspekte ist die Wahl einer geeigneten Rechtsadresse ein wichtiger Schritt für die erfolgreiche Gründung und Entwicklung eines Unternehmens in der Schweiz.

 KANN ICH EINE NIEDERLASSUNG EINER AUSLÄNDISCHEN FIRMA IN DER SCHWEIZ ERÖFFNEN?

Die Eröffnung einer Niederlassung eines ausländischen Unternehmens in der Schweiz ist ein strategischer Schritt, der die Präsenz des Unternehmens auf dem europäischen Markt deutlich stärken, den Zugang zu qualifizierten Ressourcen verbessern und das stabile wirtschaftliche und politische Umfeld des Landes nutzen kann. In diesem Artikel werden wir uns den Prozess der Eröffnung einer Niederlassung eines ausländischen Unternehmens in der Schweiz im Detail ansehen, einschließlich der rechtlichen Anforderungen, Registrierungsschritte und wichtiger Punkte, auf die zu achten ist.

Rechtliche Grundlage

Nach Schweizer Recht ist es ausländischen Unternehmen gestattet, Niederlassungen in der Schweiz zu eröffnen. So können sie ihre Geschäfte unter ihrer eigenen Marke und zu denselben Bedingungen wie lokale Unternehmen führen. Eine Niederlassung eines ausländischen Unternehmens in der Schweiz gilt nicht als unabhängige juristische Person, sondern ist Teil der Muttergesellschaft, was gewisse steuerliche und verwaltungstechnische Auswirkungen hat.

Registrierung einer Zweigniederlassung

Der Prozess der Registrierung einer Niederlassung umfasst mehrere wichtige Schritte:

  1. Auswahl einer Rechtsadresse. Um eine Niederlassung in der Schweiz zu registrieren, müssen Sie einen eingetragenen Firmensitz im Land haben. Dies kann die Adresse eines gemieteten Büros oder eines virtuellen Büros sein.
  2. Vorbereitung und Übersetzung von Dokumenten. Es ist notwendig, die Gründungsdokumente der Muttergesellschaft sowie den Beschluss zur Gründung einer Zweigniederlassung vorzubereiten, notariell zu beglaubigen und in eine der Amtssprachen der Schweiz (Deutsch, Französisch, Italienisch oder Rätoromanisch) zu übersetzen.
  3. Ernennung eines Zweigstellenleiters. Der Leiter muss zur Vertretung der Interessen der Zweigstelle in der Schweiz ernannt werden und muss in der Regel seinen Wohnsitz in der Schweiz haben.
  4. Eintragung im Handelsregister. Alle gesammelten und vorbereiteten Unterlagen werden beim örtlichen Handelsregister eingereicht. Nach Überprüfung der gemachten Angaben wird die Niederlassung in das Register eingetragen und erhält das Recht, Geschäfte zu tätigen.
  5. Anmeldung beim Finanzamt und Sozialversicherungsträger. Nach der Eintragung einer Niederlassung ist eine Anmeldung beim Finanzamt und Sozialversicherungsträger erforderlich.

Wichtige Punkte zur Beachtung

  • Steuerpflicht. Obwohl die Zweigniederlassung Teil eines ausländischen Unternehmens ist, unterliegt sie in der Schweiz für im Inland erzielte Einkünfte der Steuerpflicht.
  • Berichterstattung und Rechnungslegung. Die Zweigniederlassung ist verpflichtet, ihre Aktivitäten nach schweizerischen Standards zu dokumentieren und Jahresberichte einzureichen.
  • Gesetzliche Haftung. Obwohl die Zweigniederlassung keine eigenständige juristische Person ist, kann sie in der Schweiz rechtlich haftbar gemacht werden und muss die lokalen Gesetze und Vorschriften einhalten.

Die Eröffnung einer Niederlassung eines ausländischen Unternehmens in der Schweiz kann ein wichtiger Schritt zur Expansion des Unternehmens und zur Stärkung seiner internationalen Präsenz sein. Dieser Prozess erfordert jedoch eine sorgfältige Planung, Kenntnis der lokalen Gesetze und Vorschriften sowie Aufmerksamkeit für die Einzelheiten der Registrierung und des anschließenden Geschäftsbetriebs. Die erfolgreiche Gründung einer Niederlassung eröffnet den Zugang zu den wirtschaftlichen und finanziellen Möglichkeiten der Schweiz, stärkt die Glaubwürdigkeit der Marke und trägt zur weiteren Entwicklung des Unternehmens bei.

 KANN EIN AUSLÄNDER IN DER SCHWEIZ EINE FIRMA GRÜNDEN?

Die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz ist für Ausländer ein recht kostengünstiger und machbarer Prozess, der aufgrund der stabilen Wirtschaft, der günstigen Steuerpolitik und des hohen Lebensstandards Unternehmer aus aller Welt anzieht. Die Schweiz gilt als einer der zuverlässigsten und sichersten Finanzplätze der Welt, was sie zu einem attraktiven Standort für Unternehmen macht. In diesem Artikel werden wir uns ansehen, wie ein Ausländer in der Schweiz ein Unternehmen gründen kann, wichtige Aspekte und Registrierungsanforderungen sowie potenzielle Vorteile und Herausforderungen hervorheben, denen er gegenüberstehen kann.

Die wichtigsten Unternehmenstypen für Ausländer

Ausländische Unternehmer können für die Registrierung ihres Unternehmens in der Schweiz zwischen mehreren Grundformen der Rechtsform wählen:

  • Gesellschaft mit beschränkter Haftung ( GmbH Sà rl ) . Sie ist eine beliebte Wahl bei kleinen und mittleren Unternehmen und erfordert ein Mindeststammkapital von 20.000 Schweizer Franken.
  • Aktiengesellschaft ( AG SA ) . Geeignet für grössere Unternehmen mit einem genehmigten Mindestkapital von 100.000 Schweizer Franken, wovon 50 % bei der Registrierung eingezahlt werden müssen.
  • Einzelunternehmer ( Einzelunternehmen /Entreprise individuelle) . Eine Option für Einzelunternehmer, die ohne Gründung einer juristischen Person tätig sein möchten.

Registrierungsprozess

  1. Vorbereitung der Dokumentation. Es ist notwendig, die Satzung des Unternehmens, den Gründungsvertrag und andere relevante Dokumente vorzubereiten, die notariell beglaubigt werden müssen.
  2. Auswahl eines Namens. Der Firmenname muss eindeutig sein und darf nicht über die Aktivitäten des Unternehmens täuschen.
  3. Eröffnung eines Bankkontos. Zur Einzahlung des genehmigten Kapitals müssen Sie ein Bankkonto bei einer Schweizer Bank eröffnen.
  4. Eintragung im Handelsregister. Nachdem alle Dokumente beglaubigt sind, muss das Unternehmen ins Schweizer Handelsregister eingetragen werden.
  5. Steuerliche Registrierung und Sozialversicherung. Das Unternehmen muss bei den Steuer- und Sozialversicherungsbehörden registriert sein.

Voraussetzungen und Einschränkungen

  • Wohnsitz der Direktoren. Mindestens einer der Direktoren des Unternehmens muss in der Schweiz ansässig sein. Diese Anforderung stellt sicher, dass das Unternehmen einen Vertreter im Land hat.
  • Rechtsadresse. Das Unternehmen muss einen eingetragenen Firmensitz in der Schweiz haben. Dafür müssen möglicherweise Büroräume angemietet oder virtuelle Bürodienste angeboten werden.

Vorteile und Herausforderungen

Vorteile:

  • Ein stabiles und verlässliches wirtschaftliches Umfeld.
  • Ein attraktives Steuersystem mit der Möglichkeit zur Steuerplanung.
  • Hohes Maß an Privatsphäre und Investitionsschutz.
  • Zugriff auf qualifizierte Arbeitskräfte und ausgebaute Infrastruktur.

Herausforderungen:

  • Hoher Stammkapitalbedarf für einige Unternehmenstypen.
  • Ein ansässiger Direktor wird benötigt.
  • Schwierigkeiten bei der Eröffnung eines Bankkontos für ausländische Unternehmer.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz für Ausländer durchaus machbar ist und erhebliche geschäftliche Vorteile bieten kann. Der Prozess erfordert jedoch eine sorgfältige Planung, ein Verständnis der lokalen rechtlichen und steuerlichen Anforderungen und die Bereitschaft, alle behördlichen Vorschriften einzuhalten. Für ausländische Unternehmer kann es sinnvoll sein, Unterstützung von lokalen Rechts- und Beratungsfirmen in Anspruch zu nehmen, um den Prozess der Registrierung und Verwaltung eines Unternehmens in der Schweiz zu erleichtern.

 BEKOMME ICH BEI EINER FIRMENGRÜNDUNG IN DER SCHWEIZ EINE AUFENTHALTSBEWILLIGUNG?

Die Erlangung einer Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz durch die Gründung eines Unternehmens ist eine interessante Option für viele ausländische Unternehmer, die nicht nur ihr Geschäft in einer der stabilsten und sichersten Volkswirtschaften der Welt ausbauen, sondern auch einen hohen Lebensstandard für sich und ihre Familien sicherstellen möchten. Die Schweiz, die für ihre strengen, aber fairen Einwanderungsbestimmungen bekannt ist, bietet mehrere Möglichkeiten, eine Aufenthaltserlaubnis zu erhalten, darunter auch die Gründung eines Unternehmens. In diesem Artikel werden wir uns ansehen, welche Bedingungen und Anforderungen dafür erfüllt werden müssen.

Grundvoraussetzungen für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis

Um eine Aufenthaltsbewilligung in der Schweiz über eine Betriebsstätte zu beantragen, muss ein ausländischer Unternehmer folgende Kriterien erfüllen:

  1. Gründung oder Kauf eines aktiven Unternehmens in der Schweiz. Der Unternehmer muss entweder ein neues Unternehmen gründen oder sich an einem bestehenden Unternehmen beteiligen. Wichtig ist, dass das Unternehmen echte Geschäftsaussichten hat und zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region beiträgt.
  2. Beitrag zur Wirtschaft des Landes. Das Unternehmen muss Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung schaffen oder einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Region leisten.
  3. Finanzielle Stabilität. Ein Unternehmer muss seine finanzielle Stabilität nachweisen, seine Fähigkeit, sich und seine Familie zu ernähren, und eine stabile Finanzierung seines Unternehmens in der Schweiz sicherstellen.
  4. Qualifikationen und Berufserfahrung. Der Bewerber muss ggf. seine Berufserfahrung und Qualifikationen im entsprechenden Geschäftsbereich nachweisen.
  5. Integration in die Schweizer Gesellschaft. Die Fähigkeit des Bewerbers zur Integration in die Gesellschaft, einschliesslich der Kenntnisse einer der Amtssprachen des Landes, wird positiv beurteilt.

Bewerbungsverfahren

Der Prozess der Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis beginnt mit der Erstellung eines Geschäftsplans und der Zusammenstellung der erforderlichen Dokumente, die die Einhaltung der oben genannten Anforderungen bestätigen. Der Antrag wird über die lokale Migrationsbehörde des Kantons eingereicht, in dem Sie geschäftlich tätig sein möchten. Nach einer vorläufigen Prüfung der Unterlagen kann dem Antragsteller eine Aufenthaltserlaubnis für einen Zeitraum von einem Jahr mit der Möglichkeit einer weiteren Verlängerung erteilt werden.

Mögliche Schwierigkeiten

Eine der größten Herausforderungen besteht darin, nachzuweisen, dass das Unternehmen der Schweizer Wirtschaft erhebliche Vorteile bringen wird. Dies erfordert eine sorgfältige und fundierte Geschäftsplanung sowie die Bereitschaft, massiv in die Entwicklung des Unternehmens zu investieren. Darüber hinaus können einige Kantone eigene zusätzliche Anforderungen und Quoten für die Erteilung einer Aufenthaltsbewilligung haben.

Abschluss

Die Erlangung einer Aufenthaltserlaubnis in der Schweiz durch die Gründung eines Unternehmens ist möglich, erfordert jedoch erhebliche Anstrengungen und Investitionen. Es ist wichtig, diesen Prozess mit einem vollständigen Verständnis aller Anforderungen und der Bereitschaft zur langfristigen Arbeit an Ihrem Projekt in der Schweiz anzugehen. Die Inanspruchnahme professioneller Hilfe durch Migrationsspezialisten und Unternehmensberater kann diesen Prozess erheblich vereinfachen und die Erfolgschancen erhöhen.

 WAS STEHT IN DER SATZUNG EINER IN DER SCHWEIZ EINGETRAGENEN FIRMA?

Die Satzung eines in der Schweiz registrierten Unternehmens ist ein Schlüsseldokument, das die Grundprinzipien seiner Geschäftstätigkeit, seine Managementstruktur, die Rechte und Pflichten der Aktionäre und andere wichtige Aspekte seiner Aktivitäten definiert. Das Schweizer Gesellschaftsrecht stellt strenge Anforderungen an den Inhalt der Satzung, um die Geschäftstransparenz zu gewährleisten und die Interessen aller Beteiligten zu schützen. In diesem Artikel werden wir uns die wichtigsten Abschnitte und Bestimmungen ansehen, die normalerweise in der Satzung eines in der Schweiz registrierten Unternehmens enthalten sind.

Grundlegende Informationen zum Unternehmen

Die Satzung beginnt mit dem vollständigen Namen des Unternehmens, seiner Rechtsadresse und der Eigentumsform (zum Beispiel eine Aktiengesellschaft (AG) oder eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH)). Diese Angaben dienen der Identifizierung des Unternehmens im Rechtsbereich.

Zweck der Aktivität

Die Satzung muss den Zweck der Unternehmenstätigkeit klar darlegen. Dazu gehört eine Beschreibung der Arten von Aktivitäten, auf die das Unternehmen zurückgreifen darf, um seine kommerziellen Ziele zu erreichen. Das Gesetz verlangt, dass die Ziele spezifisch und klar sind, wodurch die Möglichkeit illegaler oder nicht lizenzierter Aktivitäten ausgeschlossen wird.

Genehmigtes Kapital

In diesem Abschnitt werden die Höhe des genehmigten Kapitals des Unternehmens sowie Informationen zu seiner Aufteilung (z. B. Anzahl der Aktien, Nennwert und Art) angegeben. Für unterschiedliche Eigentumsformen gelten unterschiedliche Mindestanforderungen an das genehmigte Kapital.

Führungsstruktur

Die Satzung sollte eine detaillierte Beschreibung der Governance-Struktur des Unternehmens enthalten, einschließlich der Befugnisse und der Zusammensetzung der Leitungsorgane wie des Verwaltungsrats und der Geschäftsführung. Die Regeln für die Abhaltung von Aktionärsversammlungen, einschließlich der Häufigkeit, des Einberufungsverfahrens, der Beschlussfähigkeit und der Abstimmungsgrundsätze, sind ebenfalls vorgeschrieben.

Rechte und Pflichten der Aktionäre

Die Satzung legt die Rechte und Pflichten der Aktionäre fest, darunter das Recht auf Dividenden, die Teilnahme an der Unternehmensleitung und das Recht auf Information. Sie können auch die Bedingungen für die Übertragung von Aktien und Beschränkungen für deren Verkauf festlegen.

Jahresabschlüsse und Abschlussprüfungen

In diesem Abschnitt werden die Anforderungen an die Finanzberichterstattung und Revision gemäss Schweizer Gesetzen und Standards dargelegt. Er beschreibt das Verfahren zur Erstellung, Genehmigung und Veröffentlichung des Jahresberichts sowie die Regeln für die Durchführung einer Revision, falls erforderlich.

Verschieden

Die Satzung kann außerdem verschiedene zusätzliche Bestimmungen enthalten, beispielsweise zur Umstrukturierung oder Liquidation der Gesellschaft, zu Satzungsänderungen sowie zu anderen Bedingungen und Verfahren, die für das wirksame und rechtmäßige Funktionieren der Gesellschaft erforderlich sind.

Abschluss

Die Satzung eines in der Schweiz registrierten Unternehmens ist ein grundlegendes Dokument, das die wichtigsten Aspekte seiner Geschäftstätigkeit und seines Managements definiert. Eine sorgfältige und kompetente Ausarbeitung der Satzung stellt nicht nur sicher, dass das Unternehmen dem Schweizer Recht entspricht, sondern dient auch dem Schutz der Interessen aller Geschäftsteilnehmer. Es ist wichtig, dass bei der Ausarbeitung der Satzung alle relevanten gesetzlichen Anforderungen und bewährten Praktiken berücksichtigt werden. Dazu ist häufig die Einbeziehung qualifizierter Anwälte erforderlich, die auf Schweizer Gesellschaftsrecht spezialisiert sind.

WIE LANGE DAUERT EINE FIRMENGRÜNDUNG IN DER SCHWEIZ?

Die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz ist ein Prozess, der sorgfältige Planung und Einhaltung der lokalen Rechtsverfahren erfordert. Die zur Gründung eines Unternehmens erforderliche Zeit kann je nach einer Reihe von Faktoren variieren, darunter die Art der gewählten Rechtsform, die Effizienz der Dokumentenvorbereitung und die Geschwindigkeit der Behörden- und Bankverfahren. In diesem Artikel werden wir uns die wichtigsten Schritte der Unternehmensgründung in der Schweiz ansehen und den für jeden Schritt erforderlichen Zeitaufwand abschätzen.

  1. Vorbereitungsphase

In dieser Phase ist es wichtig, Vorplanungen durchzuführen, einen Firmennamen zu wählen, sich für eine Rechtsform (zum Beispiel GmbH oder AG) zu entscheiden und einen Geschäftsplan zu entwickeln. Außerdem sollten Sie mit der Vorbereitung der erforderlichen Gründungsdokumente beginnen. Diese Phase kann je nach Komplexität der Unternehmensstruktur und der Geschwindigkeit der Entscheidungsfindung einige Tage bis mehrere Wochen dauern.

  1. Vorbereitung und Beglaubigung von Dokumenten

Dokumente, darunter die Satzung des Unternehmens und der Gründungsvertrag, müssen vorbereitet und notariell beglaubigt werden. Ausländische Unternehmer müssen ihre Dokumente möglicherweise in eine der Amtssprachen der Schweiz übersetzen. Dieser Vorgang kann zwischen 1 und 2 Wochen dauern.

  1. Eröffnung eines Bankkontos und Einzahlung des genehmigten Kapitals

Bevor Sie ein Unternehmen registrieren, müssen Sie ein Firmenbankkonto bei einer Schweizer Bank eröffnen und das genehmigte Kapital hinterlegen. Das Verfahren zur Kontoeröffnung und Überprüfung der Unterlagen durch die Bank kann mehrere Tage bis mehrere Wochen dauern, insbesondere wenn für ausländische Staatsbürger eine zusätzliche Überprüfung erforderlich ist.

  1. Eintragung im Handelsregister

Nach der notariellen Beglaubigung der Dokumente und der Hinterlegung des genehmigten Kapitals sollten Sie einen Antrag auf Eintragung des Unternehmens in das Handelsregister stellen. Der Prozess der Prüfung des Antrags und der Eintragung des Unternehmens in das Register dauert in der Regel einige Tage bis zwei Wochen.

  1. Einholung der erforderlichen Genehmigungen und Anmeldung bei den Steuerbehörden

Je nach Tätigkeitsbereich des Unternehmens können besondere Genehmigungen oder Lizenzen erforderlich sein. Außerdem muss das Unternehmen bei den Steuer- und Sozialversicherungsbehörden angemeldet werden. Dieser Schritt kann einige Tage bis mehrere Wochen dauern.

Endgültige Zeitschätzung

Im Durchschnitt kann der Prozess der Firmengründung in der Schweiz 4 bis 8 Wochen dauern, vom Beginn der Dokumentenvorbereitung bis zum Erhalt aller erforderlichen Genehmigungen und der endgültigen Registrierung des Unternehmens. Es sollte jedoch berücksichtigt werden, dass individuelle Umstände, wie z. B. die Notwendigkeit, spezielle Lizenzen zu erhalten oder Verzögerungen bei Bank- und Behördenverfahren, diesen Zeitraum verlängern können.

Abschluss

Die Gründung eines Unternehmens in der Schweiz ist ein Prozess, der sorgfältige Planung und Einhaltung der lokalen gesetzlichen Bestimmungen erfordert. Unternehmern, die den Zeit- und Arbeitsaufwand bei der Registrierung minimieren möchten, wird empfohlen, sich an spezialisierte Rechts- und Beratungsagenturen zu wenden, die Erfahrung in der Arbeit mit ausländischen Kunden haben und mit den Besonderheiten der Schweizer Gesetzgebung vertraut sind.

 WELCHE AKTIVITÄTEN KÖNNEN UNTERNEHMEN IN DER SCHWEIZ DURCHFÜHREN?

In der Schweiz können Unternehmen dank einer stabilen Wirtschaft, eines hohen Lebensstandards, eines attraktiven Steuersystems und einer strategisch vorteilhaften geografischen Lage im Zentrum Europas einer breiten Palette von Aktivitäten nachgehen. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass für bestimmte Aktivitäten möglicherweise besondere Genehmigungen oder Lizenzen sowie die Einhaltung strenger gesetzlicher Anforderungen erforderlich sind. In diesem Artikel werden wir uns die verschiedenen Bereiche ansehen, in denen Schweizer Unternehmen tätig sein können, und die Besonderheiten der Geschäftstätigkeit in diesen Bereichen.

Finanzdienstleistungen

Die Schweiz ist für ihren Bankensektor, ihre Vermögensverwaltung und ihre Versicherungsdienstleistungen bekannt. Unternehmen in diesem Sektor unterliegen der Regulierung durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) und müssen strenge gesetzliche Anforderungen erfüllen, darunter Anforderungen an Kapital, Risikomanagement und Geldwäschebekämpfung.

Handel und E-Commerce

Die Schweiz ist aufgrund ihres hohen Einkommensniveaus und ihrer gut ausgebauten Logistikinfrastruktur ein attraktiver Markt für Handel und E-Commerce. Unternehmen können im Einzel- und Großhandel tätig sein, auch grenzüberschreitend, müssen jedoch die lokalen Verbraucherschutzgesetze und Steuervorschriften einhalten.

Informationstechnologie und Innovation

Der IT- und Hightech-Sektor entwickelt sich in der Schweiz aktiv und zieht durch den Zugang zu qualifizierten Fachkräften und die Förderung von Innovationen Start-ups und große Technologieunternehmen an. Unternehmen in diesem Bereich können an der Entwicklung von Software, Informationssicherheit, künstlicher Intelligenz und anderen fortschrittlichen Technologien arbeiten.

Pharmazeutika und Biotechnologien

Die Schweiz ist einer der weltweit führenden Anbieter im Bereich Pharmazeutika und Biotechnologie und hat ihren Hauptsitz in der Schweiz. Wer in diesem Bereich tätig ist, muss hohe Qualitäts- und Sicherheitsstandards einhalten und Lizenzen und Zertifikate erwerben.

Tourismus und Gastronomie

Auch der Tourismussektor spielt eine bedeutende Rolle in der Schweizer Wirtschaft und zieht mit seinen erstklassigen Hoteldienstleistungen, einzigartigen Naturlandschaften und seinem reichen kulturellen Erbe Touristen an. Unternehmen, die in diesem Bereich tätig sind, können eine Vielzahl von Dienstleistungen anbieten, von der Organisation von Ausflügen bis hin zur Verwaltung von Hotels und Restaurants.

Produktion und Export

Die Schweiz ist auch für ihre hochwertige Fertigung bekannt, darunter Uhren, medizinische Geräte, chemische Produkte und mehr. Fertigungsunternehmen können das günstige Exportpotenzial nutzen, sollten jedoch die Anforderungen an Qualitätsstandards und Produktzertifizierungen berücksichtigen.

Abschluss

Die Schweiz bietet ein günstiges Umfeld für eine Vielzahl kommerzieller Aktivitäten. Für geschäftlichen Erfolg sind jedoch sorgfältige Marktforschung, ein Verständnis der lokalen Gesetze und Vorschriften sowie die Bereitschaft, hohe Qualitäts- und Innovationsstandards zu erfüllen, erforderlich. Je nach Tätigkeitsbereich können für Unternehmen unterschiedliche Lizenzierungs- und Zertifizierungsanforderungen gelten. Daher ist es wichtig, Ihre Schritte im Voraus zu planen und bei Bedarf lokale Spezialisten zu konsultieren.

 SOLLTE EIN UNTERNEHMEN IN DER SCHWEIZ ANGESTELLTE HABEN?

Im Schweizer Recht gibt es keine explizite Vorschrift, dass ein Unternehmen eine bestimmte Anzahl an Mitarbeitern beschäftigen muss. Einstellungsentscheidungen hängen in der Regel von den Besonderheiten und dem Umfang der Geschäftstätigkeit des Unternehmens ab, sowie von seiner Fähigkeit, die Einhaltung der Arbeitsrechts-, Sozialversicherungs- und Steuergesetze zu gewährleisten.

Selbständige Unternehmer und Kleinunternehmen

Für Einzelunternehmer und kleine Unternehmen ist es ganz normal, ein Unternehmen zu führen, ohne Mitarbeiter einzustellen. In solchen Fällen kann der Firmeninhaber alle erforderlichen Funktionen selbst ausführen oder bestimmte Aufgaben durch Outsourcing und Freiberufler erledigen lassen.

Mittlere und große Unternehmen

Für mittlere und große Unternehmen, insbesondere solche, die in großem Maßstab produzieren, handeln oder Dienstleistungen anbieten, ist die Verfügbarkeit von Mitarbeitern eine Notwendigkeit. Eine effektive Unternehmensführung erfordert in solchen Fällen die Delegation von Verantwortung und die Zusammenstellung eines Teams von Fachleuten.

Pflichten des Arbeitgebers

Unternehmen, die Mitarbeiter einstellen, müssen die Schweizer Arbeitsgesetze strikt einhalten. Dazu gehören:

  • Abschluss von Arbeitsverträgen;
  • Sicherstellung der Einhaltung der Sicherheits- und Hygienestandards bei den Arbeitsbedingungen;
  • Zahlung von Löhnen, die den Mindeststandards bzw. den Bedingungen der Tarifverträge entsprechen;
  • Zahlung der Sozialversicherungsbeiträge.

Vor- und Nachteile der Einstellung von Mitarbeitern

Vorteile:

  • Erweiterung der Geschäftsmöglichkeiten durch Gewinnung qualifizierter Fachkräfte;
  • Erhöhen Sie das Volumen und die Qualität der geleisteten Arbeit;
  • Fähigkeit, mehr Kunden zu bedienen und neue Produkte oder Dienstleistungen zu entwickeln.

Nachteile:

  • Die Notwendigkeit zusätzlicher finanzieller Ausgaben für Gehälter und Sozialbeiträge;
  • Gesetzliche Pflichten und Verantwortlichkeiten als Arbeitgeber;
  • Mögliche Risiken im Zusammenhang mit dem Personalmanagement.

Abschluss

In der Schweiz gibt es keine strenge Vorschrift für Unternehmen, Mitarbeiter zu haben. Die Einstellungsentscheidung hängt von vielen Faktoren ab, darunter der Art des Geschäfts und den Zielen des Unternehmens. Es ist wichtig zu bedenken, dass Sie mit dem Wachstum Ihres Unternehmens möglicherweise Ihr Team erweitern müssen, um wettbewerbsfähig zu bleiben und sich effektiv weiterzuentwickeln. Mit der Einstellung von Mitarbeitern sind jedoch bestimmte Pflichten und Verantwortlichkeiten verbunden, daher sollten Unternehmen den Einstellungsprozess sorgfältig angehen und alle gesetzlichen Anforderungen einhalten.

 WIE WÄHLE ICH EINEN FIRMENNAMEN IN DER SCHWEIZ?

Die Wahl eines Firmennamens in der Schweiz ist ein wichtiger Schritt, der die Wahrnehmung Ihres Unternehmens durch potenzielle Kunden, Partner und Investoren erheblich beeinflussen kann. Der Name spiegelt nicht nur die Essenz Ihres Unternehmens wider, sondern spielt auch eine Schlüsselrolle bei der Schaffung einer Marke. Das Schweizer Recht stellt eine Reihe von Anforderungen an die Wahl von Firmennamen und bietet auch verschiedene Empfehlungen, anhand derer Sie einen geeigneten und wirksamen Namen auswählen können. In diesem Artikel werden wir uns ansehen, wie man unter Berücksichtigung rechtlicher Aspekte und Marketingstrategien einen Namen für ein Unternehmen in der Schweiz auswählt.

Gesetzliche Anforderungen und Überprüfung der Eindeutigkeit

Bevor Sie einen Namen wählen, sollten Sie sich mit den Anforderungen des Schweizer Rechts vertraut machen. Der Name muss einzigartig sein und sich von den Namen anderer bereits registrierter Unternehmen unterscheiden, um Rechtsstreitigkeiten und Verwirrungen zu vermeiden. Um die Einzigartigkeit des Namens zu überprüfen, können Sie Online-Ressourcen wie die Datenbank des Schweizer Handelsregisters (Zefix) verwenden.

Einhaltung der Unternehmensaktivitäten

Der gewählte Name sollte den Tätigkeitsbereich Ihres Unternehmens widerspiegeln und für die Zielgruppe klar und einprägsam sein. So können potenzielle Kunden sofort verstehen, was Ihr Unternehmen tut, und auf Ihre Dienstleistungen oder Produkte aufmerksam machen.

Sprachliche Aspekte

Angesichts der Mehrsprachigkeit der Schweiz (Deutsch, Französisch, Italienisch und Rätoromanisch) ist es wichtig, dass Ihr Firmenname in den wichtigsten Landessprachen positiv wahrgenommen wird und leicht auszusprechen ist. Dies erweitert Ihren potenziellen Kundenstamm und vereinfacht die Kommunikation mit Partnern.

Internationale Eignung

Wenn Sie nicht nur in der Schweiz, sondern auch im Ausland geschäftlich tätig sein möchten, wählen Sie einen Namen, der auf internationaler Ebene leicht zu erkennen ist. Vermeiden Sie Wörter, die schwer auszusprechen sind oder in anderen Kulturen negative Konnotationen haben könnten.

Patentierte Namen und Marken

Stellen Sie sicher, dass der von Ihnen gewählte Name nicht bereits eine eingetragene Marke ist. Die Verwendung geschützter Marken kann zu rechtlichen Problemen und der Notwendigkeit einer Namensänderung führen. Die Überprüfung kann über die Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) oder das nationale Markenregister erfolgen.

Tipps zur Namenswahl

  • Kurz und einprägsam: Ein kurzer Name ist leichter zu merken und eignet sich perfekt für das Branding.
  • Beschreibend: Ein Name, der das Wesen Ihres Unternehmens oder einen Hauptvorteil widerspiegelt, kann ein wirkungsvolles Marketinginstrument sein.
  • Flexibilität: Wählen Sie einen Namen, der das Wachstum und die Entwicklung Ihres Unternehmens ermöglicht, ohne auf eine enge Spezialisierung beschränkt zu sein.

Abschluss

Die Wahl eines Firmennamens in der Schweiz erfordert eine sorgfältige Herangehensweise und die Berücksichtigung vieler Faktoren, von rechtlichen Anforderungen bis hin zu Marketingstrategien. Ein einzigartiger, attraktiver und relevanter Name für Ihr Unternehmen wird dazu beitragen, den Grundstein für eine erfolgreiche Marke zu legen und die Entwicklung des Unternehmens auf dem Schweizer und internationalen Markt zu fördern.

 HANDELSREGISTER IN DER SCHWEIZ

Ein Handelsregister in der Schweiz ist ein Schlüsselelement des Geschäftsumfelds des Landes. Dieses offizielle Register enthält Informationen zu allen registrierten Unternehmen und Betrieben und gewährleistet Transparenz und Zugänglichkeit der Daten für Behörden, die Geschäftswelt und die Öffentlichkeit. In diesem Artikel werden wir uns den Zweck eines Handelsregisters in der Schweiz, den Prozess der Unternehmensregistrierung und die Bedeutung dieses Systems für die Wirtschaft und das Geschäft des Landes ansehen.

Handelsregisterzuordnung

Das Handelsregister in der Schweiz erfüllt mehrere wichtige Zwecke:

  • Rechtliche Legitimität: Die Eintragung ins Handelsregister ist Voraussetzung für die Gründung der meisten Arten von Unternehmen in der Schweiz. Dadurch wird die rechtliche Existenz des Unternehmens bestätigt.
  • Transparenz: Das Register enthält wichtige Informationen zu Unternehmen, beispielsweise deren Firmensitz, Geschäftsführer, Haupttätigkeiten und genehmigtes Kapital.
  • Vertrauen: Die Präsenz eines Unternehmens im Register erhöht das Vertrauen von Kunden, Partnern und Investoren und bestätigt den offiziellen Status und die Zuverlässigkeit des Unternehmens.
  • Rechtsschutz: Durch die Eintragung ist der Firmenname in der ganzen Schweiz geschützt. Andere Firmen können dadurch keinen identischen oder ähnlichen Namen mehr verwenden.

Registrierungsprozess

Der Registrierungsprozess im Schweizer Handelsregister umfasst mehrere Schritte:

  1. Vorbereitung der Dokumente: Zunächst müssen Sie alle erforderlichen Dokumente vorbereiten und sammeln, darunter die Satzung des Unternehmens, Sitzungsprotokolle und einen Nachweis über die Einzahlung des genehmigten Kapitals.
  2. Notarielle Beglaubigung: Einige Dokumente müssen notariell beglaubigt werden.
  3. Gesuchseinreichung: Nach der Erstellung und Beglaubigung der Unterlagen wird ein Gesuch zur Eintragung beim zuständigen kantonalen Handelsregister eingereicht.
  4. Bezahlung der Gebühren: Es wird eine Registrierungsgebühr erhoben, welche je nach Kanton und Rechtsform unterschiedlich ausfallen kann.

Zugang zu Informationen

Informationen aus dem Handelsregister sind über das offizielle Online-Portal Zefix öffentlich zugänglich. Diese Ressource ermöglicht Ihnen die Suche nach Unternehmen nach Namen, Registrierungsnummer oder Adresse und sorgt so für Transparenz und Zugänglichkeit von Unternehmensdaten in der Schweiz.

Bedeutung des Unternehmensregisters

Das Handelsregister spielt eine wichtige Rolle im Schweizer Wirtschaftssystem und sorgt für ein hohes Maß an Vertrauen und Stabilität in der Geschäftswelt. Es fördert ein günstiges Geschäftsumfeld, zieht ausländische Investitionen an und unterstützt die Grundsätze des fairen Wettbewerbs. Darüber hinaus vereinfacht die Eintragung im Handelsregister die Interaktion von Unternehmen mit Behörden und Finanzinstituten und erleichtert die Erlangung von Krediten, Lizenzen und Genehmigungen.

Abschluss

Das Schweizer Handelsregister ist ein grundlegendes Instrument zur Gewährleistung von Rechtsstaatlichkeit, Transparenz und Vertrauen in das Geschäftsumfeld des Landes. Der Registrierungsprozess erfordert eine sorgfältige Vorbereitung und die Einhaltung gesetzlicher Anforderungen, eröffnet Unternehmen jedoch letztlich zahlreiche Möglichkeiten auf dem Schweizer Markt. Die offizielle Registrierung und Eintragung im Handelsregister bestätigen die Ernsthaftigkeit der Absichten des Unternehmens und tragen zu seiner erfolgreichen Entwicklung und seinem Wachstum bei.

Wenn Sie planen, Ihr Unternehmen in einer der angesehensten Jurisdiktionen zu betreiben, sind die kompetenten und erfahrenen Berater von Regulated United Europe (RUE) gerne bereit, Sie zu unterstützen. Mit einem umfassenden Verständnis und einer aufmerksamen Überwachung der Gesetzgebung in der Schweiz können wir Sie fachkundig durch den Prozess der Unternehmensgründung und die Aufnahme Ihres Geschäfts führen. Darüber hinaus unterstützen wir Sie gerne bei der Finanzbuchhaltung und Berichterstattung. Sichern Sie sich jetzt eine maßgeschneiderte Beratung, um Ihr Unternehmen in diesem florierenden Markt zu starten.

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Milana Scherbakova

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HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

Natürlich haben auch Gebietsfremde die Möglichkeit, in der Schweiz ein Unternehmen zu gründen. Das Land ist ausländischen Investoren und Unternehmern gegenüber aufgeschlossen und ermutigt sie, Unternehmen zu gründen. Das Verfahren für Gebietsfremde ist in der Regel mit dem für Gebietsansässige vergleichbar und es stehen verschiedene Rechtsformen wie AG oder GmbH zur Verfügung, um ein Unternehmen zu gründen.

Ja, unsere Bankfachleute bei Regulated United Europe können Ihnen je nach Bedarf sowohl persönlich als auch per Fernzugriff bei der Eröffnung eines Bankkontos behilflich sein.

In der Schweiz unterliegen Unternehmen einem bundesweiten Körperschaftssteuersatz von 8,5 %. Darüber hinaus variieren die kantonalen und kommunalen Steuern, aber der effektive Gesamtsteuersatz für Unternehmen liegt normalerweise zwischen 12 % und 24 %.

Die Dauer der Registrierung eines Unternehmens in der Schweiz kann variieren, im Durchschnitt dauert der Vorgang jedoch etwa 3 Wochen. Zu den Faktoren, die den Zeitrahmen beeinflussen, gehören die gewählte Rechtsform, die Vollständigkeit der Unterlagen und die Effizienz der Interaktion mit den Aufsichtsbehörden.

Ja, es ist möglich, ein Unternehmen in der Schweiz aus der Ferne zu registrieren. Das Land ermöglicht die Online-Einreichung von Dokumenten, sodass Unternehmer den Registrierungsprozess einleiten und abschließen können, ohne physisch anwesend zu sein.



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